Parkour im Portrait

Parkour oder Parcour zielt darauf ab, mit dem eigenen Körper(Gewicht) auf besonders effiziente Weise von einem Punkt zu einem anderen zu gelangen. Dazu bedient sich der Athlet (Traceur) den Gegebenheiten seines architektonischen oder natürlichen Umfeldes.

 

Durch die Kombination aus einzelnen oder gekoppelten sportlichen Bewegungen gelangt er zum Ziel. Welches Ziel? Möglichst geschmeidig und zugleich rasch die baulichen Hindernisse zu überwinden. Die Stadt und die Umgebung wird dabei zum ultimativen Trainingsgelände.

Die Fortbewegungsart wurde in den 80er Jahren entwickelt, hat ihren Ursprung in Frankreich und ist nicht offiziell als Sport anerkannt. Parkour stellt aufgrund der Bewegungsabläufe und Techniken eine enorme Belastung für den Bewegungsapparat dar. Ein intensives Aufwärmprogramm ist für jede*n Traceur unabdingbar. Die Fortbewegungsart stellt ausgesprochen hohe Ansprüche an Ausdauer, sowohl bei der Durchführung der Bewegungen als auch beim Prozess des Erlernens. Wichtig ist vor allem der gebotene Respekt vor den Hindernissen, denn die Gefahr der Selbstüberschätzung ist allgegenwertig.

Parkour hat zwischenzeitlich auch den Einzug in den Schulsport geschafft, wo auf gesichertem und niederschwelligem Wege die Kinder zur Bewegung und zum Sport animiert werden sollen. Die Ausübung und Festsetzung einer Route erfolgt großteils mit altherkömmlichen Geräten, Hindernissen und der vorhandenen baulichen Infrastruktur.

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