Neuer Präsident der Bundes-Sport-Organisation (BSO)

Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) hat einen neuen Präsidenten! Landeshauptmann a.D., Hans Niessl, 68, wurde am Freitag 8. November 2019, von der BSO-Generalversammlung im Studio 44 der Österreichischen Lotterien zum Nachfolger des im August verstorbenen Rudolf Hundstorfers gewählt.

Seine Amtszeit beträgt erstmals fünf anstatt bisher drei Jahre. Das neue Oberhaupt des rotweißroten Sports war einst selbst Fußballer und Fußball-Trainer sowie als Landeshauptmann des Burgenlands auch für die Sport-Agenden zuständig. Der BSO-Präsident übt sein Amt ehrenamtlich aus.

Hans Niessl: „Sport und Bewegung sind mit einer Bruttowertschöpfung von rund 18 Milliarden Euro ein Big Player der österreichischen Volkswirtschaft! Ein Umstand, den wir vor allem unseren Dach- und Fachverbänden und deren Vereinen verdanken. Sie ermöglichen mit ihrer Expertise Breiten- und Spitzensport und legen so die Basis für eine volkswirtschaftliche Nutzung, zu der natürlich auch der Gesundheitsbereich zählt. Damit das auch so bleibt und sich der organisierte Sport weiterentwickeln und für die Österreicherinnen und Österreicher das Bestmögliche leisten kann, müssen wir aber an einigen Rädern drehen. So brauchen wir u.a. endlich die flächendeckende Umsetzung der täglichen Sport- und Bewegungseinheit für unsere Kinder, mehr Raum für Sport, eine bessere Unterstützung für die rund 576.000 im Sport ehrenamtlich engagierten Menschen und auch neue, zusätzliche Einnahmen wie eine zweckgewidmete Sportwetten-Abgabe oder die lange geforderte Valorisierung der Bundes-Sportförderung! Da wir heute auch den letzten Tag der Sondierungsgespräche haben sollen, ist mein Appell an die nächste Regierung, wie immer diese dann aussehen mag: Begreift die Förderung des Sports als Investition in die heimische Volkswirtschaft!“

Der Sport in Österreich:

  • 2,1 Millionen Menschen (rund 1/4 der Bevölkerung) sind Vereinsmitglieder
  • 15.000 Sportvereine
  • 576.000 Personen engagieren sich freiwillig und leisten wöchentlich fast 2,2 Millionen unentgeltliche Arbeitsstunden
  • 18 Mrd. Euro Bruttowertschöpfung
  • Arbeitgeber für 300.000 Menschen
  • spart dem Staat jedes Jahr bis zu 530 Mio. Euro Gesundheitskosten – entstandene Unfallkosten bereits berücksichtigt

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