ASVÖ unterstützt Forderung nach täglicher Bewegungseinheit

Die Finanzierung von Bewegungsinitiativen des gemeinnützigen Sports muss langfristig gesichert werden.

Der Allgemeine Sportverband Österreichs (ASVÖ) bringt mit seinen gemeinnützigen Sportvereinen schon seit zehn Jahren mehr Bewegung in Volksschulen und Kindergärten. "Ich begrüße es sehr, dass der Nationalrat einstimmig beschlossen hat, Bewegungsinitiativen für Kinder und Jugendliche künftig im gesamten Pflichtschulbereich auszubauen. Wir sind mit unseren Vereinen im dachverbandsübergreifenden Erfolgsmodell Kinder gesund bewegen schon seit langem ein zuverlässiger Partner, wenn es um die tägliche Bewegung für unsere Kinder geht", unterstreicht ASVÖ-Präsident Siegfried Robatscher in einer ersten Stellungnahme. "Die Unterschriftenaktion der BSO für eine tägliche Bewegungseinheit aus dem Jahr zeigt nun Erfolg. Wir waren bereits seit dem Jahr 2009 nicht untätig und haben mit der ASKÖ und der SPORTUNION gemeinsam eine dreiviertel Million Bewegungseinheiten in Schulen und Kindergärten durchgeführt. Auf dieser Grundlage können wir die weitere Ausrollung zügig angehen".

"Was in den Debatten aber geflissentlich untergeht, ist die fehlende Finanzierungssicherheit nicht nur für diese Bewegungsinitiative, sondern für den gesamten organisierten Sport. Die letzte Erhöhung der Sportförderung liegt schon Jahre zurück, in denen es keinerlei Inflationsanpassung gegeben hat", hält Präsident Robatscher ausdrücklich fest. "Während die Kosten für Infrastruktur, Übungsleiter und Sportbetrieb ständig steigen, übernehmen Sportverbände zunehmend neue Aufgaben. Eine langfristig abgesicherte Valorisierung der Bundes-Sportförderung ist höchst an der Zeit. Ich rufe die Entscheidungsträger dazu auf, sich dieses Themas anzunehmen, um die Rahmenbedingungen für den gemeinnützigen Sport auf Dauer abzusichern", so Robatscher abschließend.    

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